Blogbeitrag

07 | 10 | 2016

MAP in einer Workgroup-Umgebung

Geschrieben von um 22:30 Uhr

Heute mal etwas leichtere Kost, eher als Reminder gedacht.

Das Microsoft Assesment & Planning Toolkit ist ja ein bewährtes Mittel zur systemübergreifenden Performance-Analyse. Zum Beispiel, um eine Konsolidierung von Servern von Physik und „wilder Virtualisierung“ auf geordnete virtuelle Plattformen oder in die Cloud zu modellieren. So auch heute. Die Herausforderung jedoch war, dass nur einer der zu betrachtenden Server tatsächlich Domänen-Mitglied ist – und zwar in einer Domäne, in die der MAP-Server natürlich nicht aufgenommen werden durfte! Alle anderen Server gehören keiner Domäne an, und die meisten von ihnen haben nur den Default-„Administrator“ an Konten eingerichtet. Das Kennwort von diesem Administrator ist zwar nicht überall unterschiedlich, aber auch nicht überall gleich – ca. die Hälfte der Server hatte „Kennwort1“, und der Rest teilte sich in etwa gleichmäßig in „Kennwort2“ und „Kennwort3“.

Landet man in einer solchen Situation, so muss man folgendes berücksichtigen:

  • „.\Administrator“ kann MAP nicht erfassen, nur „Administrator“ oder „<COMPUTER>\Administrator“
  • Jedes Account kann in der exakten Schreibweise nur einmal vorkommen, das Erfassen von „Administrator“ mit unteschiedlichen Passwörtern ist also nicht ohne weiteres möglich
  • Im Inventory-Teil kann man jedem Eintrag, wenn man ihn manuell eingibt, oder jeder Liste, wenn man sie aus Dateien einliest, ein eigenes Konto zuweisen.
  • Im Performance-Sammlungs-Teil gibt es diese Funktion aber nicht – da kann man NUR eine Liste von Accounts zum Durchprobieren erfassen!
  • Die Schreibweise „<COMPUTER>\Administrator“ wird im Performance-Sammlungs-Teil nur für den Computer akzeptiert, der auch tatsächlich da steht. Somit mussten wir die Durchprobier-Liste in Form „Administrator – Kennwort1″,“DomainUser – DomainKennwort“, „SERVER2A\Administrator – Kennwort2“, „SERVER2B\Administrator – Kennwort2″,…“SERVER2Z\Administrator – Kennwort2″,“SERVER3A\Administrator – Kennwort3“,… erfassen. Alles andere hat nicht funktioniert.
  • Im Inventory-Teil (WMI) wird hingegen auch ein „fremder“ Computername angenommen, wenn nur der Benutzername und das Kennwort passen.

Last but not least: Die eingegebenen Accounts werden bei Abmeldung „vergessen“ und stehen beim nächsten Aufruf von MAP nicht zur Auswahl.

In einer Domänen-Umgebung wäre das alles überhaupt kein Problem…

 

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Kategorie » Microsoft, Migration, Server, Virtualisierung, VMWare «

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