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29 | 11 | 2017

Microsoft VDI-Lizenzierung – wieder was gelernt…

Geschrieben von um 19:53 Uhr

Hier ein Quickie, das habe ich offenbar bisher übersehen und bin heute zufällig darauf gestoßen: In https://blogs.technet.microsoft.com/volume-licensing/2014/03/10/licensing-how-to-when-do-i-need-a-client-access-license-cal/ findet sich der folgende Passus:

RDS CALs are required only when accessing the Windows Server GUI, or if any of the RDS components listed are used (e.g. Remote Desktop Web Access, Remote Desktop Gateway, Remote Desktop Connection Broker, Remote Desktop Session Host, or the Remote Desktop Virtualization Host.)  If you are using a third party VDI solution, and it does not use any of the RDS components, then RDS CALs are not required.

Übersetzt bedeutet das für den Fall einer reinen VDI, d.h. mit 100% Client-Betriebssystemen als Workern:

  • Ich baue eine Citrix XenDesktop- oder VMware View-VDI: Die Worker brauchen SA und, je nach Beschaffenheit der Benutzer-Endgeräte, VDA. Das ist blöd genug, aber erst mal nicht zu ändern.
  • Ich baue eine VDI mit Microsoft-Mitteln: Man braucht alles oben Genannte und zusätzlich noch RDS CALs für die ganze Chose!

Wo ist denn hier die Logik? Und da soll mir noch jemand erzählen, Microsoft würde eigene Produkte auf Kosten des Wettbewerbs pushen…

Happy Year of Desktop Virtualization (as proclaimed by Gartner every year since 2007 for the following year so we’re apparently having a 10th coming up…)

 

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